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Schallenberg: »Ich als Außenminister«

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Schallenberg: »Ich als Außenminister«

Wer der neue Bundeskanzler ist, hat sich bis zum aktuellen Bundeskanzler noch nicht ganz rumgesprochen. Bei seinem ersten EU-Gipfel passierte Alexander Schallenberg ein Versprecher.

Wien, 22. Oktober 2021 | Im ersten Probemonat kann das schon mal passieren. Österreichs Bundeskanzler Alexander Schallenberg muss sich an seine neue Position wohl noch gewöhnen. Der Ex-Außenminister versprach sich am Donnerstag bei einer Pressekonferenz auf seinem ersten EU-Gipfel.

“Ich als Außenminister”

Rund um das Corona-Thema und die stagnierende Impfquote in Österreich antwortete der Bundeskanzler: “Das finde ich gerade als Außenminister so bitter”. Schallenberg war seit der Expertenregierung aus dem Jahr 2019 Außenminister. Er ist der einzige Minister, der in das Kabinett Kurz II übernommen wurde.

Es ist nicht die erste Verwechslung seit seiner Angelobung als Bundeskanzler am 11. Oktober. Drei Tage später deklarierte der Altkanzler Sebastian Kurz auf Twitter versehentlich dieses Amt noch für sich. Das Social Media Team des ÖVP-Klubobmanns postete: „Meine erste Reise als Bundeskanzler führt mich bewusst nach Brüssel. Ich treffe hier Kommissionspräsidentin @vonderleyen & Ratspräsident @eucopresident Charles Michel zu Gesprächen. Meine Botschaft ist klar: Österreich ist und bleibt ein verlässlicher Partner.“ Dass es sich um einen Fehler hielt, merkte die Volkspartei schnell und löschte den Post und verbreitete die Nachricht über den richtigen Kanal daraufhin.

“Es wird die nächsten Monate für die Ungeimpften schwierig werden”

Bundeskanzler Schallenberg führte nach seinenmVersprecher zur Impfquote und zu möglichen neuen Maßnahmen weiter aus: “Welche Schritte setzen wir bei den Zögerern und Zauderern?”, denn es gelte die Impfrate zu steigern. “Wir haben genug Impfstoffe und stolpern ohne Not in eine Pandemie der Ungeimpften”. Für diese Gruppe werde es in den kommenden Monaten schwierig werden, von daher wiederholte Schallenberg noch einmal den Aufruf zur Impfung, wie auch zu einem gemeinsamen Einwirken auf jenen Personen, die bei dieser Maßnahme noch zögern würden. Sein Pressestatement schloss er mit: “Es wird die nächsten Monate für die Ungeimpften schwierig werden”.

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

Autor

  • Benedikt Faast

    Redakteur für Innenpolitik. Verfolgt so gut wie jedes Interview in der österreichischen Politlandschaft.

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