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Krisenmodus – Der Herr Karl

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Krisenmodus – Der Herr Karl

Krisenmodus

Glosse, die. (Spöttische) Randbemerkung, journalistische Kürzestform. Heute: Ein ganz normaler Österreicher.

 

Wien, 11. April 2022 | Es war eine furchtbare Zeit damals. Ich hätt ja was sagen sollen über den Schelenschki, aber alle wolltens nur über de bsoffene Gschicht von meiner Kathi reden. Die Journaille war verhetzt. Fanatiker. Ma hat kaum gwusst, wem ma a Inserat geben soll. Aber am End is jo guat gangen. Journalistn san de größten Huan, das hat seinerzeit schon der HC gsagt. A bissl a Hintergrundgespräch, a schene Reise und de Bilder erscht, i sogs earna – schee woars!

I bin jo a bitter enttäuscht wordn. Als Kantschler bin i durch alle Höhen und Tiefen gegangen. I maan, schauns, was ma uns da nachher vuagwurfen hat! Mit dem Schebaschtian und a mit dem Madl, wos i abgschobn hab – des Asylantenmadl, sunst a ganz liabe. Aber man musste ja tun, was die Leute von einem wollen.

Was? Der Putin? Ja, dem hab ich höchstpersönlich die Hand geschüttelt. Groß ist er ja nicht, aber einen ganz einen männlichen Händedruck hat der. Jaja, hat er gsagt zu mir. Er kann ja Deutsch, wissens? Man hat die innere Größe gspürt.

Einen guten Wochenbeginn wünscht: Ihr Thomas Walach

Titelbild: ZackZack

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