Die Klimakleber sind zum Wochenstart wieder aktiv geworden und haben den Frühverkehr in Wien und Graz gestört. Zu Klebeblockaden kam es auf der Reichsbrücke und am Grazer Opernring.
Wien | Am Montagmorgen verwandelte sich die Wiener Reichsbrücke zu einer Autofalle. Im Bereich der Reichsbrücke kam es in beiden Fahrtrichtungen zu Blockaden durch Aktivisten der „Letzten Generation“. Die Polizei versuchte, die Aktion schnell aufzulösen. Auch kritische Kommentare ließen wie gewöhnlich nicht lange auf sich warten:
Erneut Tempo 100 gefordert
Die Blockade der Brücke wurde von den bereits bekannten Forderungen der aktivistischen Gruppe umrahmt: Tempo 100 auf der Autobahn und keine neuen Bohrungen von fossilen Brennstoffen.
„Die Erderhitzung tötet, und das schon heute. Obwohl Millionen junger Leute auf der ganzen Welt seit Jahren für unsere Zukunft auf die Straße gehen, ist der Politik meine Generation bis heute egal. Ich bin fassungslos, dass die Profite der Öl- und Gasindustrie noch immer über Menschenleben gestellt werden“, sagte Aktivistin Vivien Breinbauer.
Auch in Graz Blockaden
Eine Straßenblockade gab es auch in Österreichs zweitgrößter Stadt Graz. Dort wurde der Opernring stillgelegt. Ein Aktivist betonte, diesen Schritt nicht gerne zu ergreifen:
Titelbild: Screenshot Twitter Letzte Generation