Wie „Krone“ und „Der Standard“ berichteten, will Benkos Signa die Kika/Leiner-Immobilien und das operative Geschäft verkaufen. Das ist nun bestätigt.
Wien | Die „Kronen Zeitung“, bei der René Benko beteiligt ist, legte vor, „Der Standard“ legte nach: Benkos Signa will Kika/Leiner loswerden. Am Donnerstagmorgen soll die deutsche Supernova Gruppe die entsprechenden Berichte bestätigt haben. Der Abschluss des Geschäfts über den Verkauf der Immobilien zwischen der Supernova und Signa soll Mittwochabend erfolgt sein. Das operative Geschäft soll an eine Unternehmergruppe um den früheren Kika/Leiner-Manager Hermann Wieser gehen, schreibt „Der Standard“.
Bericht: Unter 400 Millionen Euro
Über den Kaufpreis wurde laut einer Aussendung Vertraulichkeit vereinbart, wobei sich dieser unter 400 Millionen Euro bewegen soll. Am Mittwochabend sei noch die Rede von 500 Millionen gewesen. Erst 2018 hatte Benkos Signa die Möbelkette Kika/Leiner übernommen. Damals hatte man einen symbolischen Euro für das operative Geschäft bezahlt und 490 Millionen für die Immobilien des Unternehmens.
Gespräche mit der bisherigen Führung, Betriebsrat und Lieferanten sollen in den kommenden Tagen folgen. Die Immobilienbranche sieht sich einem Abschwung ausgesetzt, Investoren zögern vermehrt. Das hat Auswirkungen auf Signas Geschäftsmodell, wo es auch stark um Immobilienaufwertung geht, wie etwa „Der Spiegel“ berichtete.
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