Montag, Februar 2, 2026

Verbot von Pilnacek-Buch: Volle Berufung gegen brutales Urteil

Am Donnerstagnachmittag fällte das Landesgericht Wien ein hartes Urteil gegen ZackZack. Das Pilnacek-Buch soll verboten werden – Herausgeber Peter Pilz nimmt Stellung.

Ein außergewöhnliches Urteil wurde am Donnerstag gegen ZackZack gefällt. Richter Daniel Potmesil gab den medienrechtlichen Anträgen führender Polizisten statt und verurteilte ZackZack zu einer harten Strafe in erster Instanz.

Er sah den Tatbestand der Üblen Nachrede erfüllt. ZackZack soll laut Urteil eine Schadenersatzzahlung von insgesamt 57.000 Euro, sowie die Übernahme der Prozesskosten leisten. Die Begründung: Einen maßgeblichen Einfluss der ÖVP auf die Ermittlungen sah Potmesil nicht als erwiesen an.

ZackZack-Herausgeber Peter Pilz sieht es fundamental anders. „Alles was Sie im Akt sehen, ist eine unakzeptable Untätigkeit der Ermittlungsbehörden“, sagte er in seiner Schlussrede.

In seinem nun eingezogenen Buch „Pilnacek – Der Tod des Sektionschefs“ habe Pilz Fragen zu den Ermittlungen gestellt, die sich in der Polizei in dieser Gründlichkeit niemand gestellt habe, so der ZackZack-Herausgeber.

ZackZack-Anwalt Volkert Sackmann meldete umgehend volle Berufung gegen das Urteil an.

Buch-Verkauf geht weiter

Solange es kein rechtskräftiges Urteil gibt, kann der Verkauf des Pilnacek-Buches fortgesetzt werden. Peter Pilz will Band 1 seiner Pilnacek-Reihe in der nächsten Instanz verteidigen. Band 2 „Pilnacek – Spuren im Schlamm“ ist bereits am Entstehen und soll planmäßig im Frühjahr erscheinen.

Das Pilnacek-Buch gibt es noch im ZackZack-Shop zu erwerben.


Titelbild: ZackZack

Autor

ZackZack-Shop
webseitenewsletter banner (8)
LESEN SIE AUCH

Liebe Forumsteilnehmer,

Bitte bleiben Sie anderen Teilnehmern gegenüber höflich und posten Sie nur Relevantes zum Thema.

Ihre Kommentare können sonst entfernt werden.

152 Kommentare

152 Kommentare
Meisten Bewertungen
Neueste Älteste
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare