Wie im Jahr 2017 lancieren die Medien den Ruf nach Neuwahlen. Und sie nehmen den Parteien die Arbeit ab, ihre Spitzenkandidaten selbst zu wählen. Geht es nach der Kronen Zeitung stehen sie schon fest: Kern und Kurz.
Wenige Tage vor den ersten Befragungen fehlt dem Pilnacek-U-Ausschuss ein zentrales Dokument: Das BMI verweigerte bislang die Übermittlung der Smartwatch-Auswertung. Die Parlamentarier wollen sich damit nicht zufriedengeben.
Der FPÖ kommt beim US-Vorgehen in Venezuela bislang kein kritisches Wort über die Lippen, auch das Völkerrecht findet keine Erwähnung. Bei früheren Interventionen war das ganz anders.
In Berlin sind nach dem Anschlag auf zentrale Stromleitungen die Störungen erst Tage später behoben worden. Wer dahintersteckt wird immer unklarer. Wien ist angeblich besser gerüstet.
Über Tote zu Silvester wird berichtet, über Tote in Venezuela kaum. Wie zu erwarten war, nimmt die Presse den Völkerrechtsbruch der USA gelassen hin. In einer Welt, die sich mit Recht als rechtlos bezeichnen kann.
Der selbsternannte Friedenstifter Trump führt Krieg in Venezuela. Den Menschen dort ist damit nicht geholfen. Sie, leiden, flüchten, sterben – nur weil Donald Trump von innenpolitischen Misserfolgen ablenken will.
Im Ausseerland hat die FPÖ bei den letzten Landtagswahlen historisch gut abgeschnitten und der Partei von Mario Kunasek den Landeshauptmannsessel gebracht. Doch nach der Wahl ist von den Versprechen der FPÖ nichts mehr übrig.