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Urabstimmung für SPÖ-Deutsch nicht bindend

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Urabstimmung für SPÖ-Deutsch nicht bindend

Die SPÖ kommt nicht zur Ruhe. Am heutigen Montag tagten erneut SPÖ-Präsidium und Vorstand. Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch wollte in einem Interview das Ergebnis der geplanten Urabstimmung nicht als endgültig verstehen.

Wien | Wieder Aufregung in der SPÖ! Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch erklärte versammelten Journalisten am Rande der Tagung hochrangiger SPÖ-Gremien, dass die geplante Abstimmung der SPÖ-Mitglieder nicht automatisch auch als Votum für einen neuen Vorsitz zu verstehen sei.

Entscheidung fällt laut Deutsch am Parteitag

Durchaus überraschend verlautbarte Deutsch in eine Traube von Mikrofonen, dass die Abstimmung der Mitglieder über den Chefsessel in der SPÖ nur als „Stimmungsbild“ zu verstehen ist. Wer dann wirklich die SPÖ wieder ruhigere Gewässer führen soll, entscheide sich am Parteitag.

Heftige Reaktionen

Viele werteten das als Missachtung der demokratischen Struktur der Partei. SPÖ-Intimus Rudi Fußi etwa verlangte, den Rauswurf Deutschs.

https://twitter.com/rudifussi/status/1640288401193680896

Auch andere Stimmen ließen kein gutes Haar an Deutsch:

https://twitter.com/playyouyesnot/status/1640304831888867328

Titelbild: HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

Autor

  • DanielPilz

    Taucht gern tiefer in komplexe Themengebiete ein. Lebt trotz Philosophiestudiums nicht im Elfenbeinturm und verpasst fast kein Fußballspiel.

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